Auswirkungen des Brexit auf die deutsche Fondsindustrie und UK-Finanzdienstleister

Der bislang noch nicht erprobte Austritt eines Mitgliedstaats aus der EU bringt zahlreiche vertragsrechtliche sowie aufsichtsrechtliche Änderungen und Probleme für Verwaltungsgesellschaften und den Vertrieb von Investmentvermögen mit sich. Im nachfolgenden Beitrag werden der Status quo für den Marktzugang für Dienstleistungen aus dem Vereingten Königreich nach Deutschland sowie die aufsichtsrechtlichen Konsequenzen des Brexit thematisiert.

Jeder Mitgliedstaat kann gem. Art. 50 Abs. 1 des EU-Vertrags (EUV) im Einklang mit seinen verfassungsrechtlichen Vorschriften beschließen, aus der Europäischen Union (EU) auszutreten. Mit einem Referendum am 23.6.2016 entschied sich das britische Volk mit einer knappen Mehrheit von 51,9% für einen Ausstieg aus der EU (Brexit). Die britische Premierministerin Theresa May übermittelte die Entscheidung der britischen Wähler am 29.3.2017 offiziell an die EU-Ratspräsidentschaft und setzte somit formell die Austrittsverhandlungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich (United Kingdom – UK) in Gang. Mit Ablauf des 29.3.2019 (Brexit Day) wird UK zu einem Drittstaat. Der bislang noch nicht erprobte Austritt eines Mitgliedstaats aus der EU bringt zahlreiche vertragsrechtliche sowie auf-sichtsrechtliche Änderungen und Probleme für Verwaltungsgesellschaften und den Vertrieb von Investmentvermögen mit sich. Im nachfolgenden Beitrag werden der Status quo für den Marktzugang für Dienstleistungen aus dem UK nach Deutschland sowie die aufsichtsrechtlichen Konsequenzen des Brexit, insbes. auf die Auslagerungspraxis des Port-foliomanagements deutscher Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) nach UK, thematisiert.

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